LAUFENDE PROJEKTE

Danke an die Helfer

Zerstörung im Ahrtal

LOG LKW vor der Feuerwehr in Sinzig

 

Flutopfer können auf die gemeinsame Hilfe aus USA und Deutschland bauen

Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help e. V. und das International Medical Corps bringen bautechnische Geräte zur Ahr – Feuerwehr Sinzig sorgt für langfristige, gemeinsame Nutzung der Geräte

Die gemeinsame, gezielte Hilfe aus Deutschland und den USA für die Flutopfer im Westen Deutschlands geht unvermindert weiter: Diese Woche erreichen per Lkw mehrere hundert elektrische Werkzeuge, Pumpen und Generatoren das Flutgebiet um die Städte Sinzig und Bad Bodendorf. Sie werden unter der Regie der Freiwilligen Feuerwehr Sinzig an die bedürftige Bevölkerung in diesem Teil von Rheinland-Pfalz zeitweise abgegeben. Die Feuerwehr gibt die Geräte, die alle auf Akku-Basis arbeiten, dann an andere Flutopfer zur Nutzung weiter. „Unsere Aktion hat somit einen nachhaltigen Effekt der Wiederverwendung – eine Maßnahme, die Menschen auch in anderen Regionen helfen wird“, sagt Frank Franke, Präsident von Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help e.V. (LOG), Frankfurt am Main. Zu den gelieferten Geräten gehören zum Beispiel: Hochdruckreiniger, Bohrhämmer, elektrische Meißel, Universalsägen, Bohrschrauber und Bautrockner. Einige Trockner gehen zudem nach Solingen, wo sie über das Büro des Oberbürgermeisters in die Hochwassergebiete in Nordrhein-Westfalen verteilt werden.

Die nunmehr vierte Hilfsaktion von Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help e. V. seit Beginn der Flutkatastrophe wurde mit dem International Medical Corps (IMC), Los Angeles, organisiert. „Das IMC erinnert in diesem Zusammenhang an die umfassende Hilfe aus Deutschland, die 2005 nach dem Hurrikan Katrina der teilweise zerstörten Stadt New Orleans/Louisiana und der stark gebeutelten Region am Golf von Mexiko zu Gute kam.“, meint der Leiter für Katastrophenhilfe des IMC in Westeuropa, Marin Tomas. LOG hat sich seit Beginn der Katastrophe insbesondere für die Bevölkerung im Gebiet der Ahr eingesetzt und bislang Hilfsmittel von über 300 Tonnen Umfang zu den betroffenen Menschen gebracht. Der Wert dieser Lieferungen insgesamt beträgt etwa eine Million Euro.

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