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Das große Flüchtlingselend bei eisiger Kälte

 

Das Elend der Flüchtlinge in Griechenland, deren Zelte unter einem halben Meter Schnee zusammenbrechen, ist kaum zu beschreiben. Menschen, die in Sommerschuhen oder lediglich in Socken durch den Schnee laufen, Kinder, die noch nicht einmal Strümpfe haben sind die grausame Tatsache. Wir haben die Bilder dieser unverantwortlichen Zustände in den letzten Wochen immer wieder gesehen und fragen uns: Wo bleibt die internationale Hilfe? Wo ist Europa? Warum wird diesen Menschen nicht geholfen? Wer verantwortet dieses Leid, die Krankheiten und den Tod dieser Menschen?

 

„Wie man die Menschen hier leben lässt, ist in höchstem Maße unverantwortlich und unmenschlich“, schildert Sophie de Vries die Situation in den Flüchtlingslagern. Die Medizinerin von Ärzte ohne Grenzen arbeitet hier seit über sechs Monaten. Ihr Alltag ist ein Kampf gegen Windmühlen. Viele Menschen, darunter Kleinkinder, Schwangere und Traumatisierte leben in dünnen Nylonzelten ohne Wasser, Heizung und Strom.

 

Wo bleibt der Aufschrei der Welt, wo bleibt die Hilfe für die große Zahl der leidenden Menschen?

 

Luftfahrt ohne Grenzen e.V. hat heute erneut einen LKW-Konvoi, bestehend aus drei schweren Sattelzügen nach Thessaloniki auf den Weg gebracht. An Bord sind warme Winterkleidung, Decken, Medizin und Kindernahrung. Es ist bereits der siebte Transport für Menschen in größter Not. Die Fahrzeugkolonne kam am Freitag, dem 3. Februar vor Ort an. Bereits am folgenden Tag wurden die Hilfsgüter an die Organisation „Elpida“ übergeben.

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