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Traurige Eindrücke aus Thessaloniki
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Traurige Eindrücke aus Thessaloniki

Das Team von Luftfahrt ohne Grenzen ist gestern am späten Abend mit traurigen Eindrücken aus Thessaloniki zurückgekehrt. „Oreokastro“, ein schrecklicher Ort. Wir gehen durch die riesige dunkle Halle. Überall sind Zelte in langen Reihen aufgestellt.Manchmal öffnet sich einer der Zelteingänge und verschreckte Gesichter schauen heraus. Viele Menschen leben hier schon länger als acht Monate, an einem Ort der Verzweiflung und ohne Hoffnung. Seit Tagen gibt es Probleme mit der Stromversorgung,

 

Vor der Halle spielt ein kleines, vielleicht drei Jahre altes Mädchen mit einem schmutzigen Luftballon. Sie wirkt völlig abwesend und in sich gekehrt. Die Stimmung in „Oreokastro“ wirkt sehr gereizt. Der Kampf um Aleppo ist zu Ende. Für viele war das ein letzter Funken Hoffnung. Nach „Oreokastro“ besuchen wir die Einrichtung „Elpida“. Dort wartet noch immer Ana mit ihren fünf kleinen Kindern auf eine positive Nachricht. Ihr Mann ist schon seit Wochen im hessischen Limburg. Ihre Mutter hat kurzfristig die Genehmigung erhalten nach Deutschland auszureisen. Sie hatte ihr bisher bei den vielen kleinen Kindern geholfen. Die Ausreisepapiere von Ana sind geprüft und sie wartet nur noch auf die endgültige Genehmigung.

 

Es wäre ihr größter Weihnachtswunsch.

 

 

 

 

 

 

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