Aktuelle Hilfsprojekte

Geflüchtete aus der Ukraine in grenznahen Camps. Lkw-Konvoi von LOH/WoH auf dem Weg zur ukrainisch-rumänischen Grenze 

100 Tage, 1000 Tonnen: Starke, stabile Hilfsbrücke zur Ukraine

Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help hat seit Kriegsbeginn 60 humanitäre Lkw-Transporte organisiert 

Die Hilfe für die Ukraine zählt seit dem fast 20jährigen Bestehen von Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help e.V. (LOG/WoH) zu den größten humanitären Hilfseinsätzen der Organisation. In einem Zeitrahmen von rund 100 Tagen hat die am Frankfurter Flughafen ansässige Organisation mehr als 1000 Tonnen an Hilfsgütern von Deutschland aus zur rumänisch-ukrainischen Grenze über Konvois bestehend aus insgesamt 60 Sattelzügen organisiert. Die schweren Sattelzüge brachten überwiegend Windeln, Hygieneprodukte, Kindernahrung, Desinfektionsmittel und Mineralwasser zur Ukraine.  Die Hilfsgüter waren für Lager entlang der Grenze bestimmt, aber auch für Menschen in Not in großen Städten im Land selbst. Die sichere und verlässliche Verteilung vor Ort nehmen für LOG/WoH Partnerorganisationen vor.

 LOG/WoH-Präsident Frank Franke: „Unsere Einsätze werden mit dieser Zwischenbilanz nicht enden. Wir planen weitere Hilfslieferungen in diesem Sommer und prüfen zur Zeit genau, wo unsere Hilfe besonders notwendig ist. Unser Fokus liegt dabei auf bedürftigen Müttern mit ihren Kindern. Dass hierbei die Frage nach der sicheren Logistik uns vor besondere Herausforderungen stellt, ist ganz offensichtlich. Wir möchten uns im Namen unseres gesamten Teams in Frankfurt an dieser Stelle vor allem für die Hilfsbereitschaft unserer Partnerunternehmen aus der Wirtschaft bedanken, die unbürokratisch und schnell – und ebenso in bewundernswerter Weise – mit uns gemeinsam dieses Ukraine-Engagement unterstützen. Wir freuen uns auch über die vielen individuellen Spenden, die uns für die Ukraine erreichen und dazu anspornen, unsere Arbeit fortzusetzen.“

Flutkatastrophe im Ahrtal – ein Jahr danach: Viele Wunden sind unverheilt

Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help übergibt weitere Hilfsgüter

Zum Jahrestag der Flutkatastrophe im Ahrtal am 15. Juli bleiben viele Fragen ungeklärt: Hilfsgelder wurden nicht ausbezahlt, Anträge nur schleppend bearbeitet, die Infrastruktur leidet weiterhin stark. Die Opfer der Katastrophe blicken besorgt auf den nahenden Winter. Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help (LOG/WoH) mit Sitz am Frankfurter Flughafen, die bereits 18 Nutzfahrzeuge mit Hilfsgütern ins Ahrtal schickte – darunter elf Sattelzüge – organisierte jetzt einen weiteren Lkw-Transport ins Flutgebiet. LOG/WoH überreichte jetzt an die Freiwillige Feuerwehr Bad Bodendorf zwei Stromgeneratoren, einen dringend benötigten Hubwagen, größere Mengen an Desinfektionsmitteln und einige Erdbohrer wie sie in der Region, wo Wein und Obst wachsen, für Anpflanzungen gebraucht werden. „Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help ist in all den zurück liegenden Monaten nie mit leeren Händen ins Ahrtal gekommen. Wir haben Situation und Bedarf stets analysiert und mit Hilfe der hoch engagierten Feuerwehren unbürokratisch handeln können - und dabei auch internationale Hilfe mit initiiert,“ sagte Frank Franke, LOG-WoH-Präsident, in Bad Bodendorf.

Unmittelbar nach der dramatischen Flutwelle, die fast 150 Menschen das Leben kostete und Schäden in dreistelliger Milliardenhöhe anrichtete, hat LOG mit Lkw-Sattelzügen und mehreren Vans ca. 400 Tonnen Hilfsmaterial zum Ahrtal gebracht. Zu den gezielten Hilfsgütern zählten unter anderem Mineralwasser, Wasserkanister zur individuellen Befüllung, Reinigungsmittel, Babynahrung und Hygieneartikel.

Die Organisation hatte zudem mehrere hundert Elektro-Geräte gekauft wie Bohrhämmer, Hochdruckreiniger, Raumtrockner, Meisel, die alle unabhängig und individuell Batterie betrieben sind. Diese Werkzeuge hat LOG/WoH über die gut vernetzten Feuerwehren an der Ahr an die betroffenen Familien auf Zeit verliehen. Diese reichten die Werkzeuge nach Gebrauch wieder an die Feuerwehren zur weiteren Nutzung zurück. Schaltstelle ist hier die Freiwillige Feuerwehr in Bad Bodendorf, die bestens mit den anderen Feuerwehren im 80 Kilometer langen Ahrtal zusammenarbeitet.

Die Aktion mit den E-Werkzeugen war unter anderem möglich durch die Zusammenarbeit mit dem IMC, dem International Medical Corps aus den USA. Diese weltweit verzweigte humanitäre US-Organisation, einer der großen internationalen LOG/WoH-Partner, hatte die Hilfe aus Deutschland nicht vergessen, die unser Land vor 17 Jahren für die Region New Orleans leistete als Hurrikan „Katrina“ den Süden der USA am Golf dramatisch verwüstete.

Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help e. V. kooperierte mit den gut vernetzten Feuerwehren im Ahrtal. 

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